CAN
DO CAN DANCE 2007
Hamburger Tanztage mit Royston Maldoom
Nach dem großen Erfolg
des Tanzprojektes CAN
DO CAN DANCE im vergangenen Jahr
mit über 300 Beteiligten, ausverkauften Häusern
und starker Presseresonanz leben die Hamburger
Tanztage mit Royston Maldoom 2007 wieder
auf. Unter der künstlerischen Leitung des
britischen Choreographen entsteht eine neue Produktion
von CAN DO CAN DANCE,
daneben geben Workshops und ein Forum Einblicke
in die Arbeit des Community Dance. Diese in Großbriannien
langjährig verfolgte und entwickelte Bewegung,
mit Laien Choreographien zu erarbeiten, begreift
Tanz als Werkzeug persönlicher Entwicklung
und sozialen Wandels. Das Ergebnis sind jedesmal
außergewöhnliche künstlerische
Werke, da sie mit den individuellen Eigenschaften
der Tänzer/Teilnehmer arbeiten, die Beteiligte
und Zuschauer gleichermaßen begeistern
Die Aufführungen zu CAN
DO CAN DANCE finden vom
25. bis 30. Oktober in der K6 von Kampnagel Hamburg
statt. Wie schon 2006 arbeitet Royston
Maldoom auch dieses Jahr mit verschiedenen
Choreographen und Laiengruppen zusammen. Die Schottin
Janice Parker
ist wieder dabei und entwickelt mit behinderten
und nicht behinderten Menschen in Kooperation
mit der Elbe-Werkstätten GmbH eine Teilchoreographie.
Tamara McLorg
aus England, die im vergangenen Jahr eine Choreographie
mit jungen Migrantinnen erarbeitete, arbeitet
diesmal mit langzeitarbeitslosen Frauen. Royston
Maldoom wiederum trainiert sozial benachteiligte
Jugendliche der Grone Netzwerk GmbH. Im Unterschied
zu 2006 damals wurden die Choreographien
der einzelnen Teilnehmergruppen getrennt voneinander
entwickelt und erst für die Aufführungen
im Deutschen Schauspielhaus zusammengesetzt
entsteht diesmal eine etwa einstündige Gesamtchoreographie
mit allen beteiligten Tänzern. Die Grenzen
zwischen den verschiedenen Gruppen sollen damit
bewusst aufgehoben werden.
Die Proben zu CAN
DO CAN DANCE finden vom 13.
bis zum 31. August statt. In diesem Zeitraum
bieten die Choreographen jeweils einen Workshop
zu Community Dance für Interessierte an.
Darüber hinaus gibt die behinderte Choreographin
Gerda König der
Tanzkompanie
DIN A 13 einen Workshop für behinderte
und nicht behinderte Menschen. In Planung ist
außerdem eine Forum-Veranstaltung: Einen
Tag lang präsentieren Hamburger Tänzer
und Choreographen ihre Arbeit und diskutieren
über die aktuelle Situation und zukünftige
Projekte.
Kontakt:
kontext kulturproduktionen
Fon 040/41 28 98 17
Fax 040/41
28 98 16
c.uhlmann@kontext-kulturproduktionen.de
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